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Meine Faszination für die endlosen Möglichkeiten des Webs hat dazu geführt, dass ich Code als zentrales Medium meiner künstlerischen Forschung nutze. Ich gestalte und entwickle individuelle Interfaces – von kommerziellen Websites bis hin zu konzeptuelleren, visuell getriebenen Projekten, die bewusst mit den Normen der Nutzerfreundlichkeit brechen./ Die fehlende Materialität ermöglicht interaktive Projekte, die sich in einem Zustand ständiger Weiterentwicklung befinden – für immer unfertig./ Das Navigieren zwischen Struktur und Unordnung oder der spielerische Umgang, um sterile Linien aufzuweichen, ist eine Sensibilität, die von meiner Queerness und meinem wirtschaftswissenschaftlichen Hintergrund geprägt ist./ Obwohl die Fotografie einen zentralen Platz in meinem Prozess einnimmt, habe ich sie stets als einengend empfunden; sie war nie das Endergebnis. Ich verwende Bilder als Rohmaterial, als Daten für weiteres Experimentieren und Transformieren./ Nicht zuletzt sehe ich das World Wide Web als visuellen Spielplatz ebenso wie als Informationsschlachtfeld. Da ich außerhalb der großen Tech-Plattformen lebe und arbeite, verstehe ich einzelne Websites als Akt des Widerstands; diese dezentralen Einheiten sind notwendig, um die Zukunft einer demokratischeren Welt mitzugestalten./ Schreib mir eine Zeile an ronald@ff87c3.eu, wenn du digitale Fantasien hast./ Programmatisch erstellt in Berlin.

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